50 greatest pieces of classical music (de)

Music
50 greatest pieces of classical music nach dem Album der Londoner Philarmonie: https://en.wikipedia.org/wiki/The_50_Greatest_Pieces_of_Classical_Music Inklusive einer subjektiven Auswahl an Informationen aus der deutsch- und englischsprachigen Wikipedia (Original kopiert -> sowohl Deutsch- als auch Englischkenntnisse nötig) Fokus darauf gesetzt, welche Geschichte ein Stück erzählt/erzählen könnte. Audiodateien im platzsparenden ogg-Format, Qualität "normal", dennoch noch große Datei! Nur Audiodateien, die unter creative common auf wikipedia oder IMSLP veröffentlicht sind. Leider standen mir zu folgenden Stücken keine freien Audio-Dateien zur Verfügung: - Samuel Barber - Adagio for Strings - Remo Giazotto - Adagio in g for Strings and Organ - Georges Bizet - Carmen Suite No 2 "Habanera" - Stanley Myers - Cavatina - Gabriel Fauré - Pavane - Tschaikowski - Schwanensee "Scene" - Antonín Dvořák - Slawische Tänze Nr 2 - Luigi Boccherini - String Quintet in E Folgende Stücke sind in den USA nicht vom Copyright befreit (Non-PD US) - Mozart - Requiem - Rossini - Il barbiere di Siviglia - Verdi - Nabucco - Verdi - Requiem - Beethoven - Symphonie Nr 9 Audiodateien können selbst hinzugefügt/ersetzt werden.

Sample Data

Titel Egmont, Op. 84: Overture
Komponist Ludwig van Beethoven
Jahr 1872
Tonart
Ton [non-mp3 audio]
Sonstiges Johann Wolfgang von Goethe verlangt eine Schauspielmusik zu seinem Drama Egmont. Es gibt verschiedene Versuche, diese Anforderung zu erfüllen, zum Teil vom Dichter selbst in Auftrag gegeben. Die weitaus bekannteste und am meisten verwendete Schauspielmusik zu Egmont stammt von Ludwig van Beethoven und bildet sein op. 84. Der erste Teil dieses Orchesterwerks, die Ouvertüre, wurde besonders bekannt und wird häufig auch losgelöst von Goethes Trauerspiel und ohne szenische Darbietung im Konzertsaal gegeben. Beethovens Schauspielmusik entstand ab September 1809 im Auftrag des Wiener Burgtheaters und wurde am 15. Juni 1810 in Wien anlässlich einer Inszenierung von Goethes Egmont uraufgeführt.Goethe hatte von vornherein eine konstitutive Beteiligung der Musik an seinem Trauerspiel vorgesehen. Dies gilt zunächst für die Lieder Klärchens, die ihre Haltung näher charakterisieren; es gilt aber in verstärktem Maß für den fünften und letzten Akt. Der Suizid der weiblichen Hauptfigur durch Gift wird nicht im Drama gezeigt, anders als etwa in Schillers Kabale und Liebe. Vielmehr soll auf der leeren Bühne, zunächst noch erleuchtet durch eine aufflackernde Lampe, eine „Musik, Klärchens Tod bezeichnend“, erklingen. „Musik“ ist auch gefordert für den späteren Monolog Egmonts und vor allem den Traum, in dem ihm Klärchen erscheint. Den Abschluss des Dramas bildet eine „Siegessymphonie“. Goethe dachte aber auch von vornherein an eine Ouvertüre und Entractes zwischen den Aufzügen, wie aus seinem noch vor Drucklegung des Dramas an Philipp Christoph Kayser ergangenen Kompositionsauftrag hervorgeht.
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Titel Die 4 Jahreszeiten, Herbst - 1. Satz
Komponist Antonio Vivaldi
Jahr 1716-1717
Tonart Allegro c F-Dur
Ton [non-mp3 audio]
Sonstiges Das Ritornell ähnelt deutlich dem des Frühlings, doch die Schlichtheit ist hier schon fast eine Karikatur – es handelt sich um ein bäuerliches Trinklied in einfachster Harmonisierung. Übermütig wiederholt es die Sologeige mit gefährlichen Doppelgriffen, bis der Chor wieder einfällt. Inzwischen ist mehr Wein geflossen, die Sprünge werden höher, die Kunststückchen schwieriger und die Einfälle zusammenhangsloser. Nur das Trinklied in verschiedenen Tonarten und Abwandlungen kann noch einen Rest von Ordnung in das Geschehen bringen. Schließlich bekommt der Solist einen Schluckauf und schläft dann einfach ein (piano e larghetto). Motivische wie harmonische Entwicklung kommen nach und nach zum Stillstand. Vielleicht mehr als Reminiszenz an die Konvention schließt der Satz mit dem unveränderten Ritornell.
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Titel Die 4 Jahreszeiten, Winter - 1. Satz
Komponist Antonio Vivaldi
Jahr 1716-1717
Tonart Allegro non molto c f-Moll
Ton [non-mp3 audio]
Sonstiges Mit einem dissonanten Staccato-Septakkord beginnt das vierte Konzert und erzeugt sofort eine charakteristisch kältestarrende, zitternde Atmosphäre. Die virtuose Solovioline unterbricht mit „erbarmungslosem“ Wind; erst nach einem Drittel des Satzes formt sich in der Kälte ein echtes Ritornell aus, das laut Vivaldi Füßestampfen darstellt und den Satz auch beschließen wird. Das Anfangsmotiv repetierter Achtel bleibt aber ständig präsent; es beschleunigt sich sogar auf Sechzehntel und bildet nun Zähneklappern ab.
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